Kommentar zum CEE-Quartalsreport BA, März 2018

it Ausnahme von Kroatien bewegen sich die realen Zuwachsraten des BIP zwischen 3,4 % und 5,0 % und liegen damit deutlich über den Vergleichswerten in der Eurozone (+ 2,5 %). Erfreulich sind die Steigerungen beim Export.
Die Bruttolöhne zeigen keine größeren Differenzen, allerdings sind sie in Slowenien um 60 % höher.
Die Arbeitslosenrate in Tschechien und Ungarn kann als zufriedenstellend bezeichnet werden.
In fast allen Ländern ist eine Verknappung auf dem Arbeitsmarkt festzustellen, die sich 2018 und 2019 noch weiter verschärfen wird. Dies führt bereits zu deutlichen Lohnerhöhungen seit 2015, besonders in Tschechien und der Slowakei von + 15 % und in Ungarn sogar über + 20 %.
Ebenso zeigt sich die Entwicklung auch bei den Lohnstückkosten, die 2017 in Ungarn um 8,5 %, in Tschechien um 7,1 % und in Polen um 6,7 % gestiegen sind. Der Vergleichswert für Österreich beträgt nur + 1 %.
Der Stand der öffentlichen Schulden ist in Tschechien, Polen und der Slowakei unter dem Grenzwert von 60 % des BIP. Diese 3 Länder können auch das beste Rating aufweisen.

Dr. Haiden e.h.