Regionale Bildungszusammenarbeit mit Osteuropa und am Westbalkan

Mehrere wichtige Bildungsinitiativen verbinden die Staaten

– 24. Juni 2026 –

Seit über dreißig Jahren steht Österreich im Bereich Bildung in einem intensiven Kooperationsprozess mit den Ländern in Zentral-, Ost- und Südosteuropa. Die Region Donauraum/Westbalkan ist aufgrund von außen-, wirtschafts- und -sicherheitspolitischen Prioritäten von zentralem Interesse für Österreich und die Europäische Union, wie das Bildungsministerium informiert.

EU-Donauraumstrategie

Hier gibt es eine Zusammenarbeit von 14 teilnehmenden Ländern mit Schwerpunkt „Menschen und Qualifikationen“.

Central European Cooperation in Education and Training (CECE)

Die Zusammenarbeit mit den Nachbarländern Tschechien, Slowakei, Slowenien und Ungarn im Rahmen der Central European Cooperation in Education and Training (CECE) fokussiert sich auf den Schwerpunkt EU (zB. Arbeitsprogramm der Präsidentschaften, strategischer Rahmen der europäischen Bildungszusammenarbeit, Bildungsprogramm Erasmus+) und die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen.

CECE umfasst die regionale Zusammenarbeit, den Austausch bewährter Verfahren zwischen den Bildungssystemen mit Fokus auf digitale Bildung und grünem Wandel, die Attraktivierung des Lehrer:innenberufs sowie Chancengleichheit beim Zugang zu Bildung.

Bereits seit dem Jahr 1997 gibt es regelmäßige Regionalkonferenzen zu Bildungsthemen auf Beamtenebene zwischen Österreich, der Slowakei, Slowenien, Tschechien, und Ungarn.

Education Reform Initiative of South Eastern Europe (ERI SEE)

An diesem Netzwerk sind Albanien, Bosnien-Herzegowina, Kroatien, Montenegro, die Republik Moldau, Nordmazedonien und Serbien beteiligt. Die Staaten kooperieren in den Bereichen Allgemein-, Berufs- und Hochschulbildung. Auch Österreich trägt zur regionalen Zusammenarbeit auf bildungspolitischer Ebene bei.

"Berlin Prozess" - Western Balkan Alliance for Work-Based Learning

Der “Berlin Prozesses” hat zum Ziel, die Beziehungen unter den Staaten des Westlichen Balkans zu verbessern und die EU-Perspektive der Länder zu stärken. 2016 wurde auf Initiative Österreichs die „Western Balkan Alliance for Work-Based Learning“ (WBA4WBL) initiiert. Das Ziel: den regionalen Dialog zwischen Politik, Berufsbildungseinrichtungen, privatwirtschaftlichen Akteur:innen und der Zivilgesellschaft zu fördern. Schwerpunkt ist die Einführung der dualen Ausbildung und anderer Formen von betrieblichem Lernen.

  

Quelle: Bundesministerium für Bildung

Foto: Gorodenkoff / Adobestock.com